Interaktionsspiel

Interaktionsspiele sind ein wichtiges Instrument der Interaktionspädagogik und können bestens mit erlebnispädagogischen Aktionen kombiniert werden. Soziales Lernen steht bei diesen Spielen im Vordergrund. Wir unterscheiden inhaltlich fünf große Bereiche:

  • Körper- und Raumerfahrung
  • Ausdrucksspiele
  • Empathiespiele
  • Kooperationsspiele
  • Wahrnehmungsschulung

Ein weiteres besonderes Merkmal der Interaktionsspiele ist laut K. W. Vopel im „Handbuch für Gruppenleiter“

„…die Reproduktion der Realität, die jedoch nur ausschnittsweise betrachtet wird, wobei wesentliche Elemente isoliert und mit Spielregeln in einen künstlichen Kontext gesetzt werden. So ist die Konzentration der Teilnehmer auf einen Brennpunkt gerichtet und dieser wird bearbeitet. Dies erleichtert das Verständnis für Strukturen und strukturelle Zusammenhänge im Gegensatz zu einer eher unüberschaubaren Wirklichkeit. Außerdem kann neues, verändertes oder altes Verhalten in risikofreien Situationen geübt werden, dessen Scheitern nicht gleich in einer Katastrophe endet.“